Schlossbesitzer

Bewohner respektiv Besitzer des Schlosses Aspelt

 

 


Von 1182 bis 1305 werden “Walter von Aspelt I”, “Walter von Aspelt II”
und “Walter von Aspelt III” in verschiedenen Dokumenten erwähnt.
Ob diese aber aus der früheren Burg Aspelt stammen, konnte noch
nicht nachgewiesen werden.
Ab 1409 wird es aber dann wesentlich klarer.

 

 

1409 Die aus Zell an der Mosel stammenden “von Kempt”
(Keinmhen, Keympt, Keymich, Kemche, Kempchen u.s.w.)

 

 

1482 Ein Teil der Herrschaft geht an “Martin von Esche” über.

 


1514 “Anna von Kempt” und ihr Gemahl “Valerian von Busleyden”.
Der Name “von Busleyden” erlosch schon bald in Aspelt,
denn aus der Ehe “Busleyden-Kempt” ist nur ein Sohn,
Franz, bekannt, der im Jahre 1520 schon nicht mehr lebte.
Die “von Kempt” sterben bereits 1544 mit “Anna von Keymnich” aus

 


1544 Der Enkel der Letztgenannten, “Alexander Waldecker von Kempt”
erbt den Teil der Herrschaft seiner Großmutter.

 

 

 


1631Durch Verkauf gerieten im Laufe der Jahre das Schloss
und die Herrschaft Aspelt in die Hände des westfälischen
Adelgeschlechts “von der Recke zu der Recke”.

 

 

 

1656 Das Schloss gehört zu gleichen Teilen dem
Herrn “de Burthé”, der darin wohnt und dem Herrn
“Michel Waldeck”. “Alexander de Burthé”, Erbe der
Seitenlinie “Waldecker von Kempt” war der zweite
Gemahl der “Anne de la Ruelle”, Tochter von
“François de la Ruelle” und “Margaretha von Kempt”

 

1729 “Jakob von Steinbach-Limerlé” wird durch Tausch seiner Güter in Limerlé, Herr von Aspelt.

 

1777 Die Herrschaft gaht an die Familie “de Martiny” über, die vorher Weiler
zum Turm erworben hatte und bleibt in deren Besitz bis 1823.

 

1826 Der Besitz der Familie “de Martiny” wird öffentlich versteigert.
Verschiedene Teile, welche das Schloss direkt bestreffen, gehen
an “Nicolas Theysen-Meisch”, Landwirt aus Aspelt.

 

1835 Im Urkataster wird ein gewisser “Henri Peiffer” erwähnt, dem ein
Teil des Schlosses und der Dependenzien gehört haben soll.

 

1838 Am 19. April dieses Jahres geht, durch Erbschaftsteilung, das Schloss
selbst, die Dependenzien und die Schlossgärten an die Brüder:
1. “Hubert Theysen” und 2. “Nicolas Theysen”.

 

1844 Am 11. April kauft “Nicolas-Louis Nennig”, Handelsgehilfe aus Metz,
den Teil von “Nicolas Theysen-Grethen”.

 

1845 Am 4. Dezember kaufen “Nicolas-Louis Nennig” und seine Frau
“Anne-Louise Beauchot”, die mittlerweile in Aspelt wohnen, auch den Teil von “Hubert Theysen”.

 

1850 Am 26. August ersteigert “Jean-Michel Föhr”, Seminarpräses aus der
Stadt Luxemburg, unter anderem auch das Schloss selbst.

 


1857 Am 14. Januar kaufen “Nicolas Diderrich”, Bauer
aus Aspelt, und “Catherine Glodt”, Einwohnerin aus Aspelt,
den Besitz, welcher später an “Louis Raus-Diderrich” übergeht.

 

 


1992 Die Gemeinde Frisingen kauft das Schloss nebst Dependenzien
und verschiedenen Ländereien.